Die Geschichte des Schlosses
Die Geschichte des Schlosses
CastelBrando birgt 2000 Jahre abwechslungsreicher Geschichte in sich und erzählt aus der Vergangenheit der Region, über die Lebensweise der Menschen, die hier lebten, kämpften und durch ihre heroischen Taten in die Geschichte eingingen. Schon in der Prähistorie lebten hier Menschen. Das erste Castrum wurde anfangs der Römerzeit als Kontroll- und Verteidungsgebäude entlang der Via Imperiale Claudia Augusta errichtet, die die Adria mit Nordeuropa verband. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrmals erweitert: Die Festung war Wohnsitz der Herrschaften Da Camino, die mächtige guelfische Zinnen um das Gebäude zogen und einen zentralen Turm errichteten. Danach fiel die Festung unter die Kontrolle der Republik Venedig, die sie als Lehen zunächst an Marin Faliero übertrug und dann, nach einem Waffenkampf, an die Söldner Giovanni Brandolino und Erasmus von Narni, eher bekannt als “Gattamelata”. Durch die Familie Brandolini, die mehr als jede andere die Geschichte und den Charakter der Festung beeinflusst hat, wurde das Schloss im 16. Jh. im Innenbereich im Sansovino-Stil erweitert und erhielt so venezianisches Flair. Zum Schluss wurde der Bereich aus dem 18. Jh. hufeisenförmig nach der Planung des Architekten Ottavio Scotti aus Treviso errichtet. Er sah eine lineare und mächtige Struktur in strenger klassizistischer Anlehnung vor. Das Schloss blieb Eigentum der Grafen Brandolini bis zum Jahr 1959, als es die Salesianischen Ordensbrüder kauften, um es für spirituelle Studien zu nutzen. 1997 wurde CastelBrando von der Firma Quaternario Investimenti S.p.A. vollständig gekauft und restauriert und fasziniert heute seine Gäste wieder wie in seinen glanzvollsten Zeiten. 
